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- Biographie/Künstlerische Laufbahn
1942 Geburt in Leipzig
1946
Flucht mit den Eltern über verschiedene Stationen nach Mannheim
Volksschule
Gymnasium
Bundeswehr
Lehre als Automechaniker
Air-communicator am Militär-Flughafen Heidelberg
1962
Ausbildung zum Bühnentänzer und Eleve bei John Cranco am Staatstheater Stuttgart.
Lehre als Industriekaufmann mit Abschluss.
Geschäftsführer in einem Mineralölunternehmen.
1968-1972
Studium der Sozialpädagogik mit Graduierung.
währenddessen Studienreise nach Asien
Erste gezielte malerische Versuche
Studium der Indologie Südasieninstitut Heidelberg
2. Studienreise nach Asien
1973-1978
Studium der Malerei und des Films an der Akademie der Künste in Düsseldorf bei Joseph Beuys, Gerhard Richter, Ursula Wevers und Ole John.
Studienreisen nach USA und einjähriger Aufenthalt in Hollywood.
Weltreise ( einmal ganz herum )
3. Studienreise nach Asien und Ausstellung in Südostasien.
Drehbucharbeit, Arbeit in verschiedenen Bereichen der Filmherstellung. Mitbegründer des Filmbüros Baden-Württemberg und filmpolitische Arbeit.
1979 - 88
Winterausstellung München, Ausstellung Galerie Wegeleben Düsseldorf
Autodidaktische Ausbildung zum Restaurator von Musikinstrumenten und Aufbau der bedeutendsten Harmoniumsammlung (Konzertinstrumente) in Deutschland und einer der größten in Europa.
Arbeit bei verschiedenen Filmen als Regieassistent und Regisseur Drehbucharbeit.
Atelierausstellungen, Ausstellung Galerie Stadt Herrenberg
1988 - 91
Drehbucharbeit. Kulturpolitische Arbeit in Berlin im Bereich Filmförderung,
Sprecher Filmrat Berlin-Brandenburg, Mitgründer des Filmboards Berlin-Brandenburg, Erarbeitung der Filmförderung Berlin-Brandenburg, Dokumentarfilm über die DDR zur Wahl 1990, Organisation und Moderation von Veranstaltungen zur Filmförderung
Studienreise nach Ägypten
1993 - 95
Arbeit im Filmbereich: Filmpolitik, Drehbuch, Assistenz.
Rückkehr und Rückzug nach Leipzig in das Geburtshaus
Drehbucharbeit für Fernsehserien
Seit 1997
Kauf und Beginn der Restaurierung und Sanierung von Schloss und Park in Beucha zur Aufnahme der Musikinstrumentensammlung und Entwicklung eines Inspirationsortes.
Ausstellung im Schloss Beucha und Schloss Otterwich.
Gründung und Vorsitz des Vereins privater Denkmaleigentümer in Sachsen, als Ansatz gemeinsam Kultur und Gesellschaft in Sachsen zu entwickeln und zu bereichern.
Ausstellung Villa.doc Grimma
In Erweiterung und interpretatorischer Darstellung der sachlich aneinander gereihten Fakten:
Eine übliche Vita mit Dokumenten einer ungebrochenen malerischen Austellungstätigkeit ist nicht vorhanden.
Die künstlerische Laufbahn ist gekennzeichnet durch permanente Auseinandersetzung in allen Bereichen der "Kunst und Kultur" und ist vor allem bedingt durch die Maxime " keine Dekorationsgegenstände" herzustellen, mithin in serieller Herstellung von Objekten eine dem sog. "bürgerlichen Beruf" entsprechende Erwerbstätigkeit auszuüben.
Die vielfach von Beuys erwähnte und beschworene "soziale Plastik" , nämlich der Mensch, die Gesellschaft, bis hin zum politischen Bereich, dem Staat, ist und war das Material.
Daraus resultiert die bis heute nicht abgeschlossene Bewegtheit der Biographie und der Wunsch und das Bemühen eine Universalität im goetheschen Sinne zu erreichen.
Diese Bewegtheit zeigt sich auch in der äußeren Lebenssituation, von den ersten Tagen im Krieg mit Flucht in den Westen, bis hin zur Rückkehr in die angestammte Umgebung bei Leipzig.
Das permanente Wechseln der Lebensumgebung, die vielen Reisen, spiegeln das rastlose Bemühen um Erkenntnis und das nicht Stehenbleibenwollen: " …oh Augenblick, verweile doch, du bist so schön".
Die Wertigkeit der jeweiligen künstlerischen Ansätze zeigt sich durch die bedeutende Situation in der sie ausgeführt wurden, beim Ballett ( John Cranco), bei der Malerei( Beuys und Richter), beim Film ( Sprecher Filmrat Berlin/Organ der gesamten Filmschaffenden) und schließlich im Ergebnis handwerklich kulturellen Schaffens bei der Instrumentensammlung und der Restaurierung von Schloss Beucha.
Der Kreis ist geschlossen und der Lebensansatz kann sich in der jetzigen Umgebung wieder konzentrieren durch eigenes künstlerisches Arbeiten, auch wieder in der Malerei, als auch durch zur Verfügungstellen von Räumlichkeiten für künstlerische Aktivitäten von anderen Gleichartigen.
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